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Wie du jetzt endlich mal anfängst, das Buch deiner Träume zu schreiben

Es war an einem Samstag Ende April, als ich mein viertes Buch anfing. Es ging ganz leicht: Ich setzte mich hin, schrieb los.

Kommt dir vor wie eine Lüge, ein Traum?

Dann ist dieser Artikel für dich:

Wie du dein Buch endlich startest

Und vielleicht ist auch mein Buch-Starter-Paket für dich – aber Geduld, erst mal den Artikel hier lesen.

Und dann! Wenn du dann noch denkst: du und ich, wir sind füreinander geschaffen, dann findest du ganz unten den Link hin zu meiner Begleitung: dem Buch-Starter-Paket.

Dein Buch & du

So wie du und ein Schreibtrainer füreinander geschaffen sein können, so sollte es auch mit deinem Buch sein. Also:

  • Seid ihr füreinander geschaffen, du und dein Buch?
  • Was für eine Beziehung habt ihr?
  • Mit welchen Gedanken denkst du an dein Buch?

„Oh, bäh, das Ding da! Das wird einfach nichts! Jahrelang hab ich schon die Idee dazu – aber irgendwie …“

Klingt nicht so vielversprechend, oder? Eure Beziehung braucht da wohl Hilfe.

Eine Beziehung zum Buch?

Na ja: Du verbringst schon einige Zeit mit „dem Ding“. Bisher vielleicht nur Zeit, in der du eben an „das Ding da“ dachtest, das sowieso „nichts wird“ … nicht die beste Zeit also, nicht die tollste Einstellung.

Denn würdest du gern Zeit mit jemanden verbringen, viel viel mehr als bisher noch dazu, von dem du so eine miserable Meinung hast? Kein Wunder, dass du nicht startest.

Aber vielleicht hast du ja keine negativen Ansichten über dein Buch. Vielleicht denkst du ja:

„Oh, schön! Bald schreib ich ein Buch! Das wird toll, wenn es mal fertig ist!“

Und dann sitzt du und träumst du davon, wie’s wäre, wenn – und schreibst aber auch nicht. Fängst nicht an. Du hast eine zukünftige Beziehung zum Buch; einen Traum, ein bisschen märchenprinzartig.

Dein Traum vom Buch

Daran ist nichts verkehrt; und Vorfreude ist gute Motivation.

Wie schaffst du jetzt aber den Schritt von „Das wird toll, wenn es mal fertig ist!“ zum ersten Satz?

Zum zweiten Satz, zu einem vollständigen Kapitel, noch einem, noch einem … zu genug Text auf Papier, dass du unzweifelhaft sagen kannst: „Boah, mein Traum wird wohl tatsächlich wahr!“?

Es war an einem Samstag Ende April, als ich mein viertes Buch anfing. Es ging ganz leicht: Ich setzte mich hin, schrieb los.

So mach ich das. So mondän. Ich setze mich hin und schreib los.

So ist meine Beziehung zum Buch:

  • Ich widme mich ihr.
  • Es gibt bestimmte Zeiten dafür.
  • Ich bleib im Moment – nicht das Ende ist wichtig, nicht der Anfang, sondern einfach das Hier und Jetzt. Das nächste Wort.

Und möglich ablenkungsfrei soll es sein. Wie auch in einer Beziehung:

Es macht einen Unterschied, ob ich mit jemandem am Tisch sitze, im Bett liege und das Handy ist an, ich schau ständig drauf, wer mich da angepiept hat, was von mir will – oder ob ich meine Handy verbanne, zeitweise, bedacht, und mich nun ausschließlich dem Menschen da in meinen Armen widme.

Dich ablenkungsfrei deinem Buch widmen

Natürlich gibt es auch Zeiten, wo Beziehungen (Bücher) Inspiration von Außen brauchen – aber zum Start eines Buches braucht es das nicht. Es braucht einen Entschluss.

  • „Hallo Buch, ich schreib dich jetzt!“
  • „Hallo Beziehung, ich geh dich jetzt ein.“
  • „Hallo Gegenüber, ich konzentrier mich auf dich.“

Nicht noch mehr rumschauen, ob da noch was anderes ist.
Nicht noch länger warten, ob da vielleicht was besseres kommt.
Nicht noch mehr zögern, ob das der richtige Moment ist.

Eigentlich ist es das schon: das Geheimnis, wie du ein Buch startest.

Das Geheimnis, wie du ein Buch startest …

… ist kein Geheimnis. Es ist ein Entschluss.

Gemischt mit einer Prise Vorbereitung, dazu etwas Selbstkenntnis und (Buch-)Beziehungsarbeit.

Wenn dir das jetzt zu esoterisch ist, sag ich’s noch mal in anderen Worten:

In 3 einfachen Schritten zum Buch

Vorbereitung:

Computer an? Word-Dokument geöffnet? Stift und Papier?
Wirklich – mehr braucht es nicht.
Du musst jetzt schreiben – so einfach ist das.

Auch wenn es Notizen sind wie: „Ich weiß noch immer nicht, wie ich mein Buch strukturiere“ – schreib genau das auf.

Und dann schreib weiter: „Ich könnte ja vielleicht Kapitel 1 mit einem Zitat anfangen.“

Super: Schreib „Kapitel 1“ und dann das Zitat aufs Papier, ins Dokument.

Und schon hast du dein Buch gestartet.

Und dann lösch deine Notiz „Ich könnte ja vielleicht Kapitel 1 mit einem Zitat anfangen“, die brauchst du nicht mehr, denn das hast du nun getan. Schreib eine neue Notiz:

„Ich könnte ja vielleicht auch genau 27 Kapitel machen. Die Zahl hat eine wichtige Bedeutung für mich.“

Mach! Leg 27 Kapitel an, und gib ihnen Titel, soweit sie dir einfallen.

Und so weiter, und so fort, und siehst du mal, hurrah: Schon bist du nicht mehr in der Vorbereitung, sondern mittendrin. Du schreibst dein Buch.

Alles, was du geändert hast, im Vergleich zu den tausend Malen, die du bisher darüber nachgedacht hast, wie dein Buch z. B. strukturiert sein könnte: Du hast es jetzt einfach gemacht.

Schriftlich.

Denn du schreibst dein Buch ja – du denkst es nicht.

Schreib dein Buch; denk es nicht

Die nächste Zutat: Selbstkenntnis.

Je besser du dich kennst (oder nun kennenlernst), um so gezielter kannst du dich und die Arbeit an deinem Buch lenken.

Ich zum Beispiel brauche Deadlines und Seitenzahlen. Konkrete Rahmen.

„Bis Montag müssen 20 Seiten fertig sein.“

Das ist klar, das ist eindeutig; so funktioniere ich – und so funktioniert es auch, mit einem Buch zu starten.

„Es war an einem Samstag Ende April, als ich mein viertes Buch anfing …“

… weil ich Montag 20 Seiten brauchte. So einfach ist das.

Wie ist das bei dir? Was hilft dir zu starten?

  • Helfen dir Deadlines, oder machen die Stress, blockieren dich?
  • Was sonst nutzt du in anderen Bereichen deines Lebens, um ins Tun zu kommen?
  • Verabredungen? Belohnungen?

Mach’s nicht mysteriös & kompliziert: Schau dir deine Tage an. Deinen Alltag.

  • Trinkst du rituell Kaffee, bevor du deine E-Mails beantwortest?
  • Gehst du spazieren, bevor du dich an den Computer setzt?
  • Oder masturbierst du mal schnell, um in Schwung zu kommen?

Was hilft dir, dein Buch zu starten?

Wenn du das noch nicht weißt, noch nie darüber nachgedacht hast: beobachte dich mal. Lerne dich kennen. Was gibt dir Energie und treibt dich an; was lässt dich den Laptop zuklappen? Was zieht dich zum Buch, was stößt dich ab?

Zeit für etwas (Buch-)Beziehungsarbeit! Deine Beziehung schärfen. Das Wesentliche an ihr erkennen.

Das Wesentliche an einem Buch: Es ist geschriebener Text.

Jemand muss diesen Text schreiben.
Und das möglichst so, dass du – denn du bist dieser „jemand“ – das gerne macht.
Und möglichst auch so, dass der Text toll wird.

Doch dazu ein anderes Mal; jetzt geht’s erst mal darum, das Buch überhaupt zu starten.

Den ersten Text in deinem Buch.
Die ersten Wörter.
Die ersten Sätze.

Und so viele Wörter nun von mir, alle um zu sagen:

Hör auf, von deinem Buch zu reden, an es zu denken, von ihm zu träumen …
… schreib es.

Hinsetzen, tippen.
Lass alles andere weg.
Schreib einfach.

Mit Konzentration. Mit Fokus. „Quality Time“ mit deinem Beziehungspartner „Buch“.

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